Immer häufiger begegnet uns der Begriff „Gender Mainstreaming“. Wer ihn einmal entdeckt hat, findet ihn überall: Auf Webseiten und Buchtiteln, auf Einladungen zu Schulungen und Veranstaltungen, überall wird dafür geworben. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich und worum geht es? Beim oberflächlichen Lesen von Texten zu Gender Mainstreaming hat man den Eindruck, es ginge lediglich um mehr Gleichberechtigung und „Gleichstellung“ von Mann und Frau, wie sie schon in unserem Grundgesetz formuliert ist. In Wirklichkeit wird aber dem Gleichheitsartikel unseres Grundgesetzes eine völlig neue Bedeutung unterschoben.
In diesen Artikeln erfahren Sie mehr über die Hintergründe von Gender Mainstreaming.
DIJG-Bulletins Nr. 17 und Nr. 13 zum Thema Gender Mainstreaming
>> Hier können Sie Bulletin Nr. 17 über Geschlechterdifferenz und Gerechtigkeit lesen (externer Link)
>> Hier können Sie Bulletin 13. über Gender Mainstreaming und Gender Ideologie lesen (externer Link)OJC-Edition: Gender Mainstreaming. Das Ende von Mann und Frau? Dominik Klenk (Hg.)
OJC und Brunnen Verlag, Gießen. 178 S., 9,95 €Ist der Mensch von Geburt Mann oder Frau – oder muss die Angabe „Geschlecht“ aus dem Personalausweis gestrichen werden? Die sogenannte Gender-Perspektive betrachtet Geschlecht als sozial erlernte Identität – und die habe jeder für sich selbst zu bestimmen!
Gender
Mainstreaming ist das offizielle Konzept der Gleichstellungspolitik der
Europäischen Union. Erklärte Maxime ist die Auflösung der
Zwei-Geschlechter-Ordnung und die „Vervielfältigung der Geschlechter“.
„Von
der Natur des Menschen können wir uns nicht emanzipieren. Wenn ein
politisches Programm versucht, die Zweigeschlechtlichkeit zu
destabilisieren, sie gar aufzulösen, so ist das dumm und gefährlich.
Vordergründige Ziele und hintergründige Strategien des
Gender-Mainstreaming bedürfen einer gründlichen öffentlichen
Diskussion, zu der dieses Buch Prägnantes liefert.
Robert Spaemann, Philosoph in Stuttgart
Hier finden Sie weitere Artikel und Bücher zur Gender-Thematik:
Doris Bischof-Köhler: Von Natur aus anders - Die Psychologie der Geschlechtsunterschiede,
3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Kohlhammer, Stuttgart.
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Frau - Männin - Menschin: Zwischen Feminismus und Gender,
Butzon & Bercker; 1. Auflage September 2009.
Regula Giuliani: Der übergangene Leib. Zu den Theorien von Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler. Erschienen in: Phänomenologische Studien, Neue Folge, 1. Halbjahr 1997.
Internationale Katholische Zeitschrift Communio, "Als Mann und Frau ...", 35. Jahrgang, Juli-August 2006. Die Ausgabe kann hier bestellt werden.
Gabriele Kuby: Die Gender Revolution - Relativismus in Aktion, 4. Auflage 2008, fe-medienverlag.
Dale O'Leary: The Gender Agenda - Redefining Equality, Vital Issues Press, Lafayette, 1997.
Susan Pinker: Das Geschlechter-Paradox. Über begabte Mädchen, schwierige Jungs und den wahren Unterschied zwischen Männern und Frauen, DVA Sachbuch 2008.
Volker Zastrow: Gender - Politische Geschlechtsumwandlung, Mit Zeichnungen von Anke Feuchtenberger. Manuscriptum, Waltrop und Leipzig 2006.